!!!Kundgebund „Gegen Nazis und den deutschen Opfermythos“ abgesagt!!!

Absage unserer Demo

Aufgrund der aktuellen Ereignisse Rund um den Corona-Virus wird unsere morgige Demo ausfallen. Durch eine Allgemeinverfügung der Stadt Zweibrücken sind bis auf weiteres alle Versammlungen untersagt. Dies betrifft sowohl unsere Kundgebung als auch die Demo des NWZ, die somit morgen auch nicht demonstrieren dürfen.

Auch wenn die Demonstration der Nazis vom Nationalen Widerstand Zweibrücken als auch die geschichtsrevisionistischen bürgerlichen Veranstaltungen der Stadt und des „Bündnis Buntes Zweibrücken“ abgesagt wurden, sehen wir es als richtig und wichtig an, unseren Protest gegen diese auf die Straße zu bringen. Wir sind uns daher sicher, dass es nicht lange dauern kann bis dieser Anlass wieder gegeben ist und halten euch auf dem Laufenden darüber, wann der Zeitpunkt gekommen ist, in Zweibrücken gegen Nazis und gegen den deutschen Opfermythos zu intervenieren.

Wir möchten uns trotzdem bei Allen bedanken, die sich den morgigen Tag freigehalten haben und uns bei der Planung und Bewerbung unserer Demo unterstützt haben.

Gerade in dieser nicht ganz einfachen gesellschaftlichen Situation gilt es um so mehr solidarisch miteinander zu sein.

Gemeinsam gegen Nazis!

Solidarische Rose

Presseerklärung: Ein Vorgeschmack auf den Nazi-Fackelmarsch am 14. März in Zweibrücken

Am vergangenen Samstag, den 29.02.2020 fand die sogenannte „Fahrt der Erinnerung“ der Nazi-Kameradschaft „Nationaler Widerstand Zweibrücken“ (NZW) im Saarpfalz Kreis statt, um für deren geplanten Naziaufmarsch am 14.03.2020 in Zweibrücken zu werben. In Homburg, Neunkirchen und Kaiserslautern hielten 10 Nazis der Partei „Die Rechte“ und des NWZ ihre Kundgebung in der Innenstadt ab.
In seinen Redebeiträgen gab Detlef Walk vom NWZ seine nazistische Hetze und reinsten Geschichtsrevisionismus zum Besten: Die Luftangriffe der Alliierten auf deutsche Städte bezeichnete er als „Bombenholocaust“, die offiziellen Opferzahlen als Lüge, Churchill und Roosevelt nannte er Kriegsverbrecher. Die deutsche Gegenwart stellte er als von Einwanderung bedroht dar, der vor einen Zug gestoßene Junge am Frankfurter Hauptbahnhof wurde als Opfer von systematischem Morden der Geflüchteten instrumentalisiert. Die Kundgebung wurde eingerahmt von schwarz-weiß-roten Flaggen und Transparenten („Ehre wem Ehre gebührt“ als Glorifizierung der Wehrmacht). Die Teilnehmer trugen ihre Sympathie für rechten Terror auch in ihrer Kleidung zur Schau (Andre Millenautzki mit Schriftzug der 2016 verbotenen Gruppe „Weisse Wölfe Terrorcrew“)1. Aktuell wird ein Verfahren wegen Volksverhetzung geprüft.2
Hannah Schmidt, Pressesprecherin der Solidarischen Rose dazu: „Schon der Titel „Fahrt der Erinnerung“ verdreht die Geschichte: Hier werden die Verbrechen der Nazis geleugnet und deren Opfern die Schuld in die Schuhe geschoben. Das ist Schuldumkehr. Für uns gilt weiterhin, dass deutsche Täter keine Opfer sind. Beim Bezug zu Heute stellt Detlef Walk den Anschlag auf dem Breidscheidplatz in Berlin in diese Reihe mit Verbrechen gegen ein halluziniertes bedrohtes Deutsches Volk. Mir sind seine zynischen Bemerkungen über heutigen rechten Terror wie „da war nichts, ich wüsste nicht, was da in Hanau war“ unerträglich. Hier spricht ein Nazi völlig offen seine Ideen aus, und kommt damit noch durch. Dagegen protestieren wir. Wer es ernst meint mit „Demokratie, Courage und Menschlichkeit“, sollte das auch tun!“.
Währenddessen gibt es weiterhin Streit in Zweibrücken um den Umgang mit dem geplanten Fackelmarsch des NZW am 14.3.2020 (siehe unsere letzte Presseerklärung vom 12.2.2020).
„Vor einigen Jahren gab es noch breite Bündnisse aus demokratischen Parteien, engagierter Bürger und Antifaschisten in Zweibrücken. Die Naziaufmärsche wurden zwar nicht verhindert, aber der Protest von tausend Gegendemonstranten war stark. Heute wird die Zweibrücker Politik nur noch aktiv, die Forderung der Nazis zu erfüllen, endlich der Zerstörung Zweibrückens zu gedenken, während das bürgerliche „Bündnis buntes Zweibrücken“ hin- und hergerissen, ein Spielball politischer Parteien zu sein beklagt3, statt der Stadt eine klare Absage in Sachen „Gedenken“ zu erteilen. „Keinen Millimeter nach rechts“ stelle ich mir anders vor.“ kommentiert Hannah Schmidt.
Wir laden alle Antifaschist*innen und Zweibrücker Bürger*innen ein, welche in Solidarität mit den ermordeten und potenziellen Opfern der nationalsozialistischen Ideologie und Praxis den Bruch mit der deutschen Kontinuität in Zweibrücken vollziehen wollen:
Kommt zu unserer Kundgebung am 14.3. um 16 Uhr auf dem Hallplatz!

Solidarische Rose Zweibrücken, 4. März 2020

Presseerklärung zur Kundgebung „Gegen Nazis und den deutschen Opfermythos“

Solidarische Rose ruft zur Kundgebung gegen den Fackelmarsch des Nationalen Widerstand Zweibrücken und die Gedenkveranstaltung der Stadt Zweibrücken auf.

Zweibrücken. 14. März.
Die antifaschistische Gruppe Solidarische Rose aus Zweibrücken veranstaltet am 14. März 2020 eine Kundgebung gegen den Naziaufmarsch der Kameradschaft Nationaler Widerstand Zweibrücken. Die Nazikameradschaft treibt schon seit 15 Jahren ihr Unwesen in Zweibrücken und Umgebung. Sie pflegt gute Kontakte zu rechtsterroristischen Vereinigungen wie der inzwischen verbotenen Gruppe Weiße Wölfe Terrorcrew.1 Der Protest soll sich jedoch nicht nur gegen den Naziaufmarsch richten:

„Seit Jahren duldet die Stadt Zweibrücken, dass Nazis mit Fackeln durch die Innenstadt marschieren. Anstatt, dass sie den Nazis etwas entgegensetzt, kriminalisiert sie antifaschistischen Gegenprotest. In diesem Jahr tut die Stadt es den Nazis gleich und plant ein eigenes Gedenken an die Bombardierung Zweibrückens 1945. Wir bleiben dabei: Deutsche Täter sind keine Opfer.“, kommentiert Hannah Schmidt, Pressesprecherin der Solidarischen Rose.
Auch die Stadt Zweibrücken, das Ordnungsamt und der Stadtrat stehen in der Kritik der Solidarischen Rose. Schon vor zwei Jahren, im Nachgang des 14. 3. 2018 geriet das Ordnungsamt der Stadt Zweibrücken auch überregional in die Kritik, weil es eine angemeldete und schon laufende Protestkundgebung gegen den Nationalen Widerstand Zweibrücken ohne Rücksicht auf das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit einfach auflöste.2
In diesem Jahr wird die Stadt selbst eine „Gedenkveranstaltung“ zur Bombardierung Zweibrückens organisieren. Unter Federführung der CDU- und FDP Stadtratsfraktionen sollte es sogar keine Zusammenarbeit mehr mit der Zweibrücker Zivilgesellschaft wie beispielsweise dem Bündnis Buntes Zweibrücken geben, über den Naziaufmarsch wird in den Planungen seitens der Stadt kein Wort verloren.3

„Hier in Zweibrücken mangelt es nicht nur an einem Problembewusstsein gegenüber organisierten Neonazis. Es fehlt auch am Verständnis dafür, dass der Versuch, das „deutsche Volk“ zu Opfern der Nazis zu erklären, unwürdig ist. Dies relativiert die deutschen Verbrechen, welche all jene trafen, die die Deutschen nicht ihrer „Volksgemeinschaft“ zurechneten und macht aus den Alliierten, die die Welt vom Nationalsozialismus befreiten, Täter.
Ob es das Ordnungsamt ist, welches einen Nazi-Fackelmarsch zulässt, der Stadtrat, welcher den jahrelangen Forderungen der Nazis nach einem sogenannten „Gedenken“ nachkommt oder auch die Zivilgesellschaft, welche dem Ganzen nur leere Parolen entgegensetzt. Solange dem Motto ’’Für Demokratie, Frieden und Toleranz’’ kein konsequentes Handeln gegen Neonaziaufmärsche und Geschichtsrevisionismus folgt, bleibt es bei Lippenbekenntnissen. Im letzten Jahr wurden sogar am Abend des 14.3. Schüler_innen dafür instrumentalisiert mit erfundenen Schauergeschichten den selbsternannten „Gegenprotest“ in das geschichtsrevisionistische Gedenkspektakel einzugemeinden“, kritisiert Schmidt.
„Wir haben uns deshalb entschlossen in diesem Jahr eine eigene Kundgebung zu veranstalten. Die einzige Veranstaltung an diesem Tag, welche sich wirklich gegen den Naziaufmarsch und den deutschen Opfermythos richtet und gleichzeitig die unhaltbaren Zweibrücker Zustände kritisieren möchte. Zu dieser laden wir alle Antifaschist_innen und Bürger_innen Zweibrückens ein, welche bereit sind mit der nationalsozialistischen Tradition der Stadt zu brechen.“, so Schmidt.
Die Kundgebung der Solidarischen Rose beginnt um 16 Uhr am Hallplatz in Zweibrücken. Es werden Reden gehalten zur Kritik des deutschen Opfermythos, zur Geschichte des Antisemitismus in Zweibrücken und zu den Repressionen der Zweibrücker Behörden gegenüber Antifaschist_innen.

Zweibrücken, 12. Februar 2020

Gegen Nazis und den deutschen Opfermythos – Antifaschistische Kundgebung

Plakat zur Mobilisierung

Langer Aufruf zu der Kundgebung „Gegen Nazis und den deutschen Opfermythos“

Zweibrücken, – Samstag, 14. März 2020 16:00 Uhr – Hallplatz

Von Saarbrücken aus wird es eine gemeinsame Anreise geben: Treffpunkt ist um 14:45 Saarbrücken HBF

Wie jedes Jahr will der Nationale Widerstand Zweibrücken (NWZ) auch 2020 am 14. März in Zweibrücken demonstrieren. An diesem Tag erinnert diese neonazistische Kameradschaft an die Bombardierung Zweibrückens durch die Alliierten 1945 und trauert um das besiegte Deutschland und seine Nazis. Mit ihrem Fackelmarsch durch die Innenstadt, der vorbei an der alten Synagoge führt, signalisieren sie jedes Jahr aufs neue ihre Bereitschaft für die nächsten Pogrome.

Die Stadt Zweibrücken scheint darin kein Problem zu sehen. Im Gegenteil: Statt den Nazis rechtsstaatlich das Leben schwer zu machen oder zu Protesten gegen den Naziaufmarsch aufzurufen, plant der Stadtrat in Zusammenarbeit mit dem Bündnis Buntes Zweibrücken eine eigene Gedenkveranstaltung für die zerstörte Stadt und die „Opfer‘‘ der Alliierten. Der Versuch, das „deutsche Volk“ zu Opfern der Nazis zu erklären ist unwürdig und relativiert außerdem die deutschen Verbrechen, welche all jene trafen, die nicht der „deutschen Volksgemeinschaft“ angehörten. Somit werden die Nazis des NWZ offiziell zum Stichwortgeber für die Zweibrücker Politik, indem der Stadtrat ihre jahrelange Forderung nach einem Gedenken erfüllt.
Wir, die Solidarische Rose Zweibrücken, sehen am 14. März keinen Grund öffentlich zu trauern. Die Bombardierung Zweibrückens und anderer deutscher Städte war unbestritten eine notwendige Intervention um die Deutschen an der Fortführung ihrer nationalsozialistischen Vernichtungspolitik zu hindern. Daher rufen wir zur Teilnahme an der Kundgebung gegen den deutschen Opfermythos und zum Protest gegen die Neonaziveranstaltung auf!

Zweibrücken und seine Nazis

Die Kameradschaft ‚Nationaler Widerstand Zweibrücken‘ (NWZ) ist seit über 15 Jahren aktiv. Deutschlandweit nehmen sie an rechtsradikalen Events teil. Doch vor allem fühlen sie sich in und um Zweibrücken wohl.

Zweibrücken hat seit Jahren Wohlfühlcharakter für organisierte Nazis

Sie organisieren hier Rechtsrockkonzerte, Solidaritätsbekundungen für Holocaustleugner, antisemitische Plakataktionen, ‚‘Heldengedenken'‘, Fackel- und Trauermärsche für das militärisch besiegte Deutschland und seine toten Nazis. Ihre Mitglieder bedrohen immer wieder Nazigegner*innen, störten antifaschistische Veranstaltungen und ein städtisches Gedenken am Jahrestag der Reichspogromnacht, sprühten Hakenkreuze und rechte Graffitis im Stadtgebiet und an ein Wohnhaus in dem Geflüchtete leben…

Die Liste lässt sich fortführen und wenn man hier nichts gegen die Wohlfühlatmosphäre für diese neonazistische Kameradschaft unternimmt, setzt sie sich wohl auch in Zukunft von ganz alleine fort. Unzählige historische aber auch aktuelle Beispiele zeigen, was Nazis früher oder später tun, wenn sie niemand daran hindert, das zu tun, was sie tun. Es ist ein unbestreitbarer Teil ihrer Ideologie zu diskriminieren, zu verfolgen und zu töten. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass Zweibrücker Neonazis Kontakte zu dem Rechtsterroristen Burghard Bangert hatten, sich in der Vergangenheit positiv auf den NSU bezogen und Mitglieder der mittlerweile verbotenen, rechtsterroristischen Gruppe „Weisse Wölfe Terrorcrew“ (WWT) waren.

Die Stadt Zweibrücken lässt sich nicht anmerken, dass man hier ein Neonaziproblem hat, vielleicht auch gerade weil man hier offensichtlich kein Problem mit Neonazis hat?!

Am 14.3. ist der Jahrestag der Bombardierung Zweibrückens durch die Alliierten 1945. Für Neonazis ist dies ein Grund jedes Jahr mit einem Fackelmarsch durch die Innenstadt zu ziehen und für viele Zweibrücker*innen sich gegen ‚‘linken Extremismus'‘ und Krieg auszusprechen. ‚‘Die Linken sind aber auch nicht besser'‘, ‚‘Die paar rechte Spinner'‘, ‚‘Einfach ignorieren'‘, ‚‘War ja auch eine schlimme Zeit für unsere Stadt'‘ – Diese und ähnliche Phrasen bestimmen jedes Jahr die Diskussionen in Socialmedia und – was noch trauriger ist – im Zweibrücker Stadtrat.

Am Volkstrauertag ist es in Zweibrücken seit den Nullerjahren Tradition, dass die Nazis des NWZ unmittelbar nach der offiziellen Veranstaltung der Stadt auf dem Soldatenfriedhof in Ixheim (Zweibrücken) ihr „Heldengedenken“ abhalten. Jahr für Jahr geben Vertreter von Politik und Kirche, organisierten Neonazis die Türklinke in die Hand. Ausgerechnet jene, die immer wieder betonen wie schlimm Krieg und Terrorismus ist, haben kein Problembewusstsein gegenüber dem NWZ mit nachgewiesenen Kontakten in das rechtsterroristische Milieu.

Die Polizei und das Zweibrücker Ordnungsamt wollen jeden Protest in Sicht- und Hörweite zu den Neonaziveranstaltungen verhindern. Im Vorfeld wird jedes Jahr versucht die Anmelder*innen von antifaschistischen Gegenkundgebungen einzuschüchtern und es werden überzogene Auflagen erteilt. Bei den Gegenprotesten der letzten Jahren kam es immer wieder zu Repressionen gegen Antifaschist*innen, während seitens der Polizei alles daran gesetzt wurde die Neonazis mit ihren Fackeln ungestört durch die Innenstadt, vorbei am alten Synagogenplatz, ziehen zu lassen.

Statt etwas gegen die Naziaktivitäten in Zweibrücken zu unternehmen feiert man sich für die Verlegung von Stolpersteinen, welche jedoch die Angehörigen der verschleppten und ermordeten Jüdinnen und Juden aus ihrer eigenen Tasche bezahlen mussten4. Eine Reporterin der Zweibrücker Rheinpfalz kommentierte dies im dazugehörigen Artikel: ‚‘Zweibrücken arbeitet seine jüdische Vergangenheit auf'‘5.

Nazis werden zum Stichwortgeber für den Zweibrücker Stadtrat

Der Stadtrat plant in Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Bündnis Buntes Zweibrücken eine eigene Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Bombardierung der Stadt durch die Alliierten. Damit werden die Neonazis zum Stichwortgeber für die Zweibrücker Politik. Denn wie der NWZ erkennt der Zweibrücker Stadtrat die alliierten Angriffe auf deutsche Städte und ihre Nazis nicht als notwendige Intervention an, sondern begreift es als ein trauriges Ereignis, um nicht zu sagen als ein Verbrechen. Statt sich mit der eigenen nationalsozialistischen Vergangenheit und der Verbrechen ihrer Vorfahren zu beschäftigen, wird mit dem Finger auf andere gezeigt und die eigenen Opfer betrauert.
Wir laden alle Antifaschist*innen und Zweibrücker Bürger*innen ein, welche in Solidarität mit den ermordeten und potenziellen Opfern der nationalsozialistischen Ideologie und Praxis den Bruch mit der deutschen Kontinuität in Zweibrücken vollziehen wollen.

https://m.pfaelzischer-merkur.de/region/zweibruecken/gedenkveranstaltungen-zum-jahrestag-der-bombardierung-von-zweibruecken_aid-38388777?fbclid=IwAR216kFLrewZMtAcXCyWb7HmJlFcl68dniQ6T6oSAOMbPGgjm2Cuc3y4nLw

http://solidarischerose.blogsport.de/2018/04/30/neonazis-bedrohen-familien-und-spruehen-hakenkreuze/

https://www.rheinpfalz.de/lokal/zweibruecken/artikel/zweibruecker-hakenkreuz-schmierereien-noch-keine-tatverdaechtigen/

https://www.rheinpfalz.de/lokal/zweibruecken/artikel/bald-zweiter-zweibruecker-stolperstein-in-der-wallstrasse/

https://www.rheinpfalz.de/lokal/zweibruecken/artikel/zweibruecken-zehn-stolpersteine-in-der-wallstrasse-44-verlegt/?tx_rhpnews_shownews[reduced]=true

https://www.rheinpfalz.de/lokal/zweibruecken/artikel/hakenkreuze-kuenstlerin-verziert-mauer-mit-blumen/

Mehr Infos: www.facebook.com/Solidarische-Rose“

Veranstaltungsreihe „Aktiv werden gegen Nazis!“

Nazis gibt es in der Region um Zweibrücken schon lange. Widerstand dagegen auch. Allerdings passiert dieser Widerstand nicht von alleine, sondern benötigt Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Mit „Aktiv werden gegen Nazis“ wollen wir von der Solidarischen Rose euch dazu einladen unsere Arbeit zu unterstützen oder darüber hinaus antifaschistisch tätig zu werden.
Um gegen Nazis handeln zu können, muss man sie erst einmal erkennen. Darum haben wir gleich zwei Mal den Vortrag „How to detect a nazi“ organisiert, einmal in Homburg und einmal in Zweibrücken.
Der Film „Deckname Jenny“ soll einen Anstoß zu der Frage geben, warum man sich organisieren soll und was dabei zu beachten ist. Wir freuen uns auf aktive Teilnahme und Diskussion.
Da jede Aktion auch vorbereitet werden muss, wollen wir beim antirassistischen Kreativ- und Basteltag gemeinsam mit euch Material erstellen, welches dann hoffentlich auch zum Einsatz kommt.
Am 14. März wird voraussichtlich der alljährliche Fackelmarsch des Nationalen Widerstands Zweibrücken stattfinden. Es ist zwar Stand jetzt (Januar 2019) noch kein offizieller Gegenprotest angemeldet, aber ihr könnt euch sicher sein, dass wir den Nazis wieder etwas entgegensetzen werden. Also achtet auf Ankündigungen und geht mit uns am 14. März in Zweibrücken auf die Straße!

Wir freuen uns jederzeit über aktive Unterstützung oder Anregungen. Meldet euch einfach:
Per Mail solidarischerose@riseup.net
oder bei Facebook

Vortrag: How to detect a Nazi?

17. Januar 19 Uhr / Uni Klinik Homburg / Hörsaal der Physiologie, Gebäude 59 / Zusammen mit den Kritischen MedizinerInnen

18. Januar 18 Uhr / Mehrgenerationenhaus / Maxstr. 7 Zweibrücken / Zusammen mit den Jusos Zweibrücken

Um im Alltag gegen Neonazis handeln zu können, muss man diese erst einmal erkennen. Die meisten Nazis laufen heute allerdings nicht mehr mit Glatze, Springerstiefel und Bomberjacke herum. Sie versuchen ihr Aussehen unauffälliger zu gestalten und bedienen sich dabei unterschiedlicher Codes und Erkennungszeichen. Häufig wird dabei auf Stilmittel anderer Subkulturen zurückgegriffen. Aus diesem Grund sind Neonazis häufig nicht auf den ersten Blick als solche zu erkennen. Im Vortrag wird ein Überblick über neonazistische und extrem rechte Symbole sowie deren Geschichte gegeben. Besonders das Auftreten der lokalen rechten Szene steht dabei im Fokus.
Im Anschluss an die Veranstaltung in Homburg bieten die Kritischen MedizinerInnen eine Diskussionsrunde zum Umgang mit offensichtlich rechten Patientinnen und Patienten an. Hierbei liegt der Schwerpunkt darauf, wie rechtem Verhalten und Äußerungen oder auch Anfeindungen gegen die eigene Person Paroli geboten werden kann.

Links zu den Facebook-Events:
Homburg
Zweibrücken

Filmvorführung: „Deckname Jenny“

3. Februar 18 Uhr / Gasthaus Sutter / Pirmasenser Str. 114 / Zweibrücken

Rechtsruck in Europa. Die Grenzen werden dicht gemacht. Seenotrettungsschiffe wie die SeaWatch werden am Auslaufen gehindert. Ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmeer. Jennys Bande schaut nicht mehr zu. Und handelt. Doch als Jennys Vater deren militante Ambitionen herausfindet, muss er sich seiner eigenen Vergangenheit als Mitglied einer Stadtguerillagruppe stellen. Der Deckname „Jenny“ und dessen klare Zuordnung verschwimmt um so mehr, je gefährlicher es für alle Beteiligten wird. Ein Film von hoher Aktualität. Subversiv. Feministisch. Anarchistisch. Generationsübergreifend.
Mit der Musik von GutsPieEarshot / NomiandAino. Im Anschluss stehen das Filmteam und Mitglieder
der Solidarischen Rose für Fragen und Diskussion zur Verfügung. Eintritt frei! Spende erwünscht.

Link zum Facebook-Event

Antirassistischer Kreativ- und Basteltag im P-Werk

2. März 16 Uhr / P-Werk Blieskastel / Blickweiler Str. 11 / Blieskastel

Protest gegen Nazis ist meistens bunt und vielfältig. Doch die Vorbereitung für diesen Gegenprotest ist immer wieder schwierig. Wolltet ihr schon einmal ein Transparent selber machen, aber wusstet nicht wie oder hattet keinen Platz zum Malen? Oder hattet coole Ideen für Sticker, aber niemanden der oder die euch bei der Umsetzung hilft? Dann kommt zum antirassistischen Kreativ- und Basteltag im P-Werk! Zusammen werden wir Fahnen und Transparente basteln, lernen wie man selbst Aufkleber und Schablonen gestalten kann und uns kreative Protest- und Widerstandsformen überlegen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Unkosten von Stoff, Farbe, Fahnenstöcke etc. freuen wir uns aber über Spenden.

Link zum Facebook-Event

Proteste gegen den NWZW

14. März

Achtet auf Ankündigungen!